Fernwärme und Gas sind zwei verschiedene Netze mit eigenen Verträgen. Ob Fernwärme möglich ist, hängt davon ab, ob das Haus angeschlossen ist oder werden kann. In vielen Wiener Häusern entscheidet darüber die Eigentümergemeinschaft oder der Hauseigentümer.
Überblick
Fernwärme kommt über eine Übergabestation ins Haus, nicht über eine Therme in der Küche. Ob Ihr Haus angeschlossen ist oder angeschlossen werden kann, sagt der Betreiber, nicht ein Installateur aus dem Bauch.
Eine Etagen-Gastherme bleibt so lange das Thema, wie das Haus nicht umstellt. Wir warten und tauschen sie, solange das zulässig und technisch sinnvoll ist.
Die Betriebskosten vergleichen Sie mit Ihren Tarifen und Ihrem Verbrauch. Ein Nachbar mit Fernwärme und einer anderen Wohnungstemperatur ist kein Benchmark.
Was in der Wohnung anders ist
Mit Fernwärme entfällt die Gastherme, es braucht keinen Kamin und keine Abgasmessung. Statt Therme gibt es eine Übergabestation und gegebenenfalls eine eigene Warmwasserbereitung.
Die Heizkörper können meist bleiben. Die Umstellung in der Wohnung übernimmt ein Installateur.
- Keine Therme, kein Kamin
- Übergabestation
- Heizkörper bleiben meist
Wie Sie den Anschluss klären
Fragen Sie bei der Hausverwaltung, ob das Haus angeschlossen ist oder ein Anschluss geplant ist. Die Fernwärme selbst beantragt der Hauseigentümer beim Versorger.
Wir übernehmen die Installation in der Wohnung und den Rückbau der Gastherme.
Checkliste
- Hausverwaltung fragen
- Anschluss im Haus vorhanden?
- Warmwasserlösung klären
- Rückbau der Therme planen
- Förderung prüfen
Wann Sie uns rufen sollten
Wenn eines dieser Anzeichen zutrifft, lohnt sich ein Anruf oder eine Anfrage mit Fotos:
- Einzelne Räume bleiben trotz neuem Gerät kalt.
- Die Verteilung ist zugebaut oder unbeschriftet.
- Heizkörper sollen getauscht oder eine Fläche ergänzt werden.
Das Gerät ist nur die eine Hälfte. Wenn die Heizflächen und die Regelung nicht passen, wird die Wohnung trotzdem ungleich warm.
