In etwa 30 % der Notdienst-Anrufe stellt sich heraus: Es war kein technischer Defekt, sondern eine Kleinigkeit, die jeder selbst beheben kann. Mit dieser Checkliste sparen Sie sich im Idealfall einen teuren Wochenend-Einsatz.
1. Strom prüfen
Klingt banal, ist aber Top-Ursache Nr. 1: Sicherung der Therme oder des Heizraums kontrolliert? Therme braucht Strom – ist die LED am Gerät an?
2. Gaszufuhr prüfen
Hauptgashahn offen? Bei Gasausfall im Haus (z. B. nach Wartung der Wiener Netze) die Therme nach Wiederinbetriebnahme oft manuell entlüften.
3. Wasserdruck checken
Am Manometer der Therme: Sollwert ist normalerweise 1,2 bis 1,8 bar. Steht der Zeiger im roten Bereich oder unter 0,8 bar? Dann muss Wasser nachgefüllt werden – Anleitung steht meist an der Therme.
4. Fehlercode am Display lesen
Moderne Thermen zeigen klare Codes (z. B. „F.22 = Wassermangel"). Notieren Sie den Code – das spart dem Techniker Zeit und Ihnen Geld.
5. Reset versuchen
Praktisch jede Therme hat einen Reset-Knopf (oft mit Flammen-Symbol oder „R"). Nach Drücken kurz warten – startet die Therme neu, ist meist alles in Ordnung.
Achtung: Reset niemals mehr als 3-mal hintereinander durchführen. Wenn der Fehler bleibt, ist ein Eingriff durch einen Fachmann nötig.
Wann sofort anrufen?
- Sie riechen Gas → Notruf 128 oder Wiener Netze 050 128 1080
- Wasser läuft sichtbar aus der Therme
- Mehrfaches Reset hat nichts geändert
- Im Haus mit Kleinkindern oder Senioren bei Frost < 0 °C
Heizung springt nicht mehr an?
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