GK71-Überprüfung: Was wird geprüft, was kostet sie, was passiert bei Mängeln?

Die GK71 ist eine der bekanntesten – und meistmissverstandenen – Pflichten für Wiener Gasanlagen-Betreiber. Wir beantworten die wichtigsten Fragen klar und ohne Behördensprache.

Was ist die GK71-Überprüfung?

Die „Gas-Überprüfung gemäß ÖVGW-Richtlinie GK71“ ist die periodische Sicherheitsprüfung der gesamten Gasanlage in einem Gebäude – von der Hauptabsperrung bis zum Verbraucher (Therme, Herd, etc.). Sie ist in Wien gesetzlich verpflichtend.

Wie oft muss sie durchgeführt werden?

Standardmäßig alle 12 Jahre. Bei besonderen Gegebenheiten (z. B. Schäden, Umbauten, Eigentümerwechsel mit längerer Leerstandszeit) kann früher geprüft werden müssen.

Was wird konkret geprüft?

Wer darf die GK71-Prüfung machen?

Nur konzessionierte Gasinstallateure mit aktueller GK71-Zertifizierung. Semitec ist seit Jahren GK71-zertifiziert.

Was kostet die GK71 in Wien 2026?

Was passiert bei Mängeln?

Es gibt drei Mängelkategorien:

  1. Kleine Mängel: Behebung empfohlen, Anlage darf weiter betrieben werden.
  2. Mittlere Mängel: Müssen innerhalb einer gesetzten Frist behoben werden.
  3. Schwere Mängel / Gefahr im Verzug: Sofortige Stilllegung der Anlage durch den Prüfer.

Wir können kleine Reparaturen meist sofort vor Ort erledigen – das spart Ihnen einen zweiten Termin.

Was passiert, wenn ich die Prüfung nicht durchführen lasse?

Im Schadensfall (Brand, CO-Vergiftung) verlieren Sie den Versicherungsschutz. Zudem drohen Verwaltungsstrafen. Hausverwaltungen haften gegenüber Mietern, wenn sie die Prüfung nicht veranlassen.

Praxis-Tipp: Bewahren Sie das Prüfprotokoll mindestens 13 Jahre auf – idealerweise digital UND analog. Bei Wohnungsverkauf ist es ein Verkaufsargument.

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